Alle Artikel im ÜberblickHDS Workshop ‚Schadstoffe in Schuhen’ im PFI Pirmasens 17.06.2010 Nahezu täglich tauchen neue Stoffe auf, die gesetzlich verboten oder diskutiert werden. Auch Verbraucherzeitschriften widmen sich in regelmäßigen Abständen der Thematik ‚Schadstoffe im Schuh’. Die Verunsicherung in der Branche und nicht zuletzt bei den Konsumenten ist groß. In die Kritik geratene Hersteller müssen nicht selten Image-Schädigungen ihrer Marke befürchten.
Wie lässt sich Chrom VI im Leder nachweisen? Dr. Kerstin Schulte und eine Laborantin des PFI führten die Workshop-Teilnehmer in die Geheimnisse der chemischen Prüfmethoden ein.
Die in diesen Untersuchungen veröffentlichten Ergebnisse stoßen bei Experten immer wieder auf Kritik. Vieles bleibt diffus. Aufklärung und Wissenserweiterung zu dieser komplexen Thematik bot jetzt der erstmalig vom Bundesverband der Schuhindustrie, HDS, und dem PFI (Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens), organisierte Workshop unter dem Titel ‚Schadstoffe in Schuhen’. Im Rahmen dieser exklusiven Veranstaltung, die am 17. Juni in Pirmasens stattgefunden hat, ermöglichten Dr. Kerstin Schulte, Abteilungsleiterin chemische Analytik, und Liselotte Vijselaar, Abteilungsleiterin Physikalische Prüfung und Forschung, den Teilnehmern eine detaillierte Sicht auf die neuesten, gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien und entsprechenden Prüfmethoden. Anhand von theoretischen Beispielen und praktischen Laborversuchen erfuhren die Vertreter der Fachpresse und des Schuhhandels, wie zum Beispiel Chrom VI, die Gesundheit gefährdende Chemikalien oder Schwermetalle im Schuh nachgewiesen werden können. 
Dr. Kerstin Schulte und Liselotte Vijselaar mit den Teilnehmern des ersten von HDS und PFI gemeinsam organisierten Workshops zum Thema Schadstoffe in Schuhen.
Bei den physikalischen Tests standen die Themen Farbechtheit, Korrosion und Wasserdichtheit im Mittelpunkt des Interesses. Prüfungen zu Tragekomfort, Tragegebrauch (Verschleiß) und dem für Handel und Industrie gleichermaßen belastenden Thema Beanstandungen rundeten die informative Veranstaltung ab. In naher Zukunft sind weitere Workshops für Presse-, Handel- und Industrievertreter geplant. Weitere Informationen erhalten Interessenten beim PFI Pirmasens (www.pfi-germany.de) sowie beim HDS in Offenbach (Email: info@hds-schuh.de).
Offenbach, 16. Juni 2010
HDS/cs PFI beim 16. Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin 21.07.2009Rund 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke präsentierten zum Treff des innovativen Mittelstandes ihre Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung, die mit Unterstützung der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi entstanden sind. Darunter auch das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens (PFI), das gemeinsam mit der TU Chemnitz ein Projekt „Virtuelle Modellentwicklung“ präsentierte.
Am 1. Juli 2009 veranstaltete die AiF im Auftrag des BMWi zum 16. Mal den Innovationstag Mittelstand unter dem diesjährigen Motto „Im Mittelstand viel Neues“. Auf dem Außengelände der Berliner Geschäftsstelle der AiF informierten sich mehr als 1000 interessierte Besucher über neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Eine besondere Herausforderung stellte die Outdoor-Präsentation des virtuellen Schuhs auf dem AiF-Gelände dar. Um die benötigte Technik vor möglichen Wetterunbilden zu schützen, beanspruchte das Team gleich mehrere Pavillons. „Es müssen wohl selbst mit Petrus Vereinbarungen getroffen worden sein – erst als der LKW nach der Veranstaltung wieder beladen war, kam ein Gewitter mit heftigen Regengüssen auf“, erklärt Dr. Monika Richter erleichtert, insgesamt aber sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.
Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „Virtuelle Modellentwicklung“ ist es dem PFI und der TU Chemnitz gelungen eine Qualität der Schuhentwicklung und -präsentation zu erreichen, die eine echte Begutachtung und Bewertung des digitalen Schuhmodells schon zu Beginn des Entwicklungsprozesses ermöglicht. Dadurch kann schnell auf Modetrends reagiert und Fehlentwicklungen noch vor der Musterschuhherstellung vermieden werden.
Weitere Informationen: Dr. Monika Richter Telefon: +49-6331-249027 E-mail: monika.richter@pfi-pirmasens.de
EU verbietet Einsatz von Dimethylfumarat 02.04.2009EU verbietet Einsatz von Dimethylfumarat
Mit Wirkung zum 01. Mai 2009 tritt eine EU-Entscheidung für das Verbot von Dimethylfumarat (DMF) in Kraft.
Dimethylfumarat (DMF) wird als Biozid insbesondere bei Schuhen und Möbeln eingesetzt, und soll die Produkte bei Lagerung und Transport gegen Schimmelbefall schützen.
Bei der Fertigung von Konsumgütern innerhalb der EU ist der Einsatz von DMF bereits verboten, da DMF-haltige Biozid-Produkte nach der Biozid-Richtlinie (98/8/EG) nicht zugelassen sind. Hersteller in Drittländern können diese nicht zugelassenen Biozide jedoch verwenden und ihre Waren anschließend in die EU exportieren.
Dimethylfumarat ist ein starkes Kontaktallergen und kann bereits in geringen Konzentrationen bei Hautkontakt zu erheblichen Gesundheitsproblemen wie beispielsweise Hautirritationen, Juckreiz, Verbrennungen sowie akuten Atembeschwerden führen.
Mit dem kürzlich erlassenen EU-Beschluss sind alle Mitgliedsstaaten angehalten, das Inverkehrbringen DMF-haltiger Produkte zu verbieten. Bereits auf dem Markt befindliche Produkte mit einer Konzentration an Dimethylfumarat von mehr als 0,1 mg/kg müssen vom Markt genommen werden und von den Verbrauchern zurückgerufen werden.
Aufgrund der erheblichen gesundheitlichen Risiken, die von DMF für den Verbraucher ausgehen, sah sich die EU zu dieser Sofortmaßnahme gezwungen. Die Regelung ist bis zur Annahme einer längerfristigen rechtlichen Regelung für zunächst ein Jahr gültig.
Für weitere Informationen sprechen Sie uns an.
Frau Dr. Kerstin Schulte 0 63 31-24 90-33 kerstin.schulte@pfi-pirmasens.de Der Deutsche Fußreport 2009Endlich ist es soweit! Die Ergebnisse der bundesweiten Fußmessaktion liegen vor. Sie werden allen Interessenten in Form einer Schulung am 26. März 2009 bei ISC präsentiert und erläutert.
Details auf der Homepage des ISC. www.isc-pirmasens.de
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